“Make our planet great again”

"Make our planet great again"(Quelle: Zeit online)

 

Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron hofft auf eine Kehrtwende in der US-Klimapolitik. Er sei sich “ziemlich sicher”, dass Trump den Ausstieg der USA aus dem Pariser Abkommen in den kommenden Monaten oder Jahren rückgängig machen werde, sagte er vor dem Klimaschutztreffen in Paris gegenüber dem US-Sender CBS. Trump habe eine “historische Verantwortung”, so der französische Präsident weiter.

Nachverhandlungen des Pariser Abkommen aus dem sich der US-Präsident Anfang Juni verabschiedet hat, schliesse er aus.  Aber er sei bereit ihn wieder aufzunehmen, falls er sich dazu entscheidet, “zurückzukehren”, fügte der französische Präsident hinzu. Auch ohne Trump werden zum eintägigen Spitzentreffen in Paris rund 4000 Menschen erwartet. Großbritanniens Premierministerin Theresa May kommt, Malis Staatschef Ibrahim Boubacar Keita ebenso wie der US-Milliardär Bill Gates.

Einer der Mitveranstalter, Weltbank-Präsident Jim Yong Kim, betonte, dass der New Yorker Ex-Bürgermeister Michael Bloomberg und andere Vertreter von Städten und -Staaten aus den USA anreisen. Er lobte in der Zeitung Le Figaro auch die Klimabemühungen des Elektroauto-Herstellers Tesla und anderer US-Unternehmen. Amerika sei damit gut vertreten.

Das Treffen, auch unter dem Namen “One Planet Summit” bekannt, findet zum zweiten Jahrestag der Verabschiedung des internationalen Klimaabkommens auf dem UN-Klimagipfel in Paris statt.  Das diesjährige Treffen ist kein UN-Gipfel, sondern soll die reguläre Klimaschutz-Diplomatie ergänzen. Vertreter aus rund 100 Ländern werden sich den Fragen widmen: Wie lässt sich der Klimaschutz besser finanzieren? Wie lässt sich die Privatwirtschaft besser einbinden?

Vorab bedachte Macron 13 Klimaforscher mit Forschungsstipendien. Die Initiative “Make Our Planet Great Again” war von dem Staatschef bereits im Sommer vorgestellt worden, nachdem sein Trump den Rückzug aus dem Pariser Klimaabkommen angekündigt hatte und Gelder für Klimaforschung in den USA gekürzt hatte. Die meisten der ausgezeichneten Wissenschaftler arbeiten bisher in den USA.

Bundeskanzlerin Angela Merkel wird auch abwesend sein. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks  wird Deutschland vertreten. Sie pocht auf ein verstärktes Engagement der Finanzbranche beim Klimaschutz. “Anders als bei klassischen Klimaverhandlungen stehen in Paris nicht nur Staaten, sondern auch Unternehmen und Banken im Fokus”, sagte die SPD-Politikerin der Deutschen Presse-Agentur. Es geh darum alle Investitionen weltweit in klimafreundliche Bahnen zu lenken,

Source :

Zeit online

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